Teil der Geschichte von Saint Germain des Prés

Das Gebäude des Hotels Danube Paris ist ein altes Stadtpalais, das im XVIII. Jahrhundert errichtet und während des Zweiten Kaiserreichs (1852-1870) erweitert wurde.

Das Hotel Danube Paris präsentiert Ihnen seine Geschichte ...

Unsere amerikanischen Freunde registrieren mit Interesse, dass der Vertrag über die Beendigung des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges im Jahr 1783 direkt im Haus nebenan unterzeichnet wurde, welches heute das zum Institut der Politischen Wissenschaften gehörende Centre d'Etudes et de Recherches Internationales beherbergt.

Im Hotel Danube Paris selbst residierte zu Beginn des Zweiten Weltkrieges General Sikorsky, der Chef der polnischen Exilregierung.

Bis in die 1960er Jahre bot das Hotel Danube Paris einen bescheidenen Komfort. Es wurde vor allem von Studenten der benachbarten Fakultäten und der ganz in der Nähe befindlichen École des Beaux-Arts sowie von zahlreichen Künstlern frequentiert, für die Saint Germain des Prés als intellektuelles und künstlerisches Zentrum seit dem 19. Jahrhundert eine starke Anziehungskraft besaß.

Vor allem im Bereich der Literatur erwarb sich das Viertel einen Ruf, der sich besonders in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg weiter festigte.

Es war Treffpunkt für Schriftsteller, Künstler und Intellektuelle, darunter Sartre und Beauvoir, die sich in den Kellern der Jazzclubs oder auf den Terrassen der berühmten Cafés von Saint Germain des Prés zusammenfanden - so beispielsweise im Les deux Magots, im Café de Flore oder im Bonaparte.

Zur selben Zeit ließen Galerien, Antiquariate, Einrichtungsboutiquen, Verlage und Buchhandlungen Saint-Germain-des-Prés zu dem werden, was die Seele der "Rive Gauche" ausmacht. Seit rund zwanzig Jahren hat sich die Zahl der Restaurants und der Modeboutiquen vervielfacht, was die intellektuelle Anziehungskraft ein wenig zugunsten des touristischen Interesses in den Hintergrund treten ließ.

 

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